Neue Scheiben – jetzt geht’s los!

Wir hatten es ja schon einmal vor, jetzt gehen wir es an: wir wollen in den Sommerferien alle Scheiben an der Schwimmhalle erneuern!

Dazu brauchen wir natürlich Geld, das wir durch Sammeln zusammenkratzen wollen. Wir bekommen von Glasbau Roehr aus München einen sensationellen Preis fürs Glas, außerdem werden uns Fachleute von Roehr bei Aus- und Einbau unterstützen. Statt finden soll alles Anfang August. Zum genauen Ablauf hier demnächst mehr.
Warum es sich jetzt doch lohnt
Im Zuge der Pläne für ein neues Bad in Geretsried schien das Ende unseres Bades in Sicht. Mittlerweile sieht es so aus, als ob nicht einmal die sogenannte mittlere Lösung dort realisiert wird: dazu müssten 5 Gemeinden aus dem Landkreis je mindestens 500.000 € aufbringen und sich zusätzlich zu einem jährlichen Betriebskostenzuschuss verpflichten. Wenn eine Gemeinde abspringt, wird es für die anderen entsprechend teurer. Selbst wenn diese Lösung kommen sollte – was wir und andere eher nicht glauben – , dauert es noch wenigstens zwei, eher drei Jahre bis zur Fertigstellung. Und selbst dann bedeutet das noch lange nicht die Schließung von Ascholding.
Deshalb lohnt es sich jetzt doch, für neue Scheiben zu sammeln und sie im Sommer einzubauen.

Wie es geht mit Sammeln und Spenden, das kann man dem Flyer hier entnehmen. Demnächst wird es auch eine Grafik geben, die die bereits gespendeten und die noch freien Scheiben zeigt.
Jetzt packen wir es an! Wir schaffen das: yes we can!

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Neubau in Ascholding zur Zeit nicht geplant

Seit dem ersten Treffen des Koordinierungsausschusses der (willigen) Nordlandkreis-Gemeinden für ein gemeinsames Hallenbad am 6. Dezember wissen wir, daß ein gemeinsamer Neubau nur in Geretsried entstehen wird. Der Ausschuss war sich einig, „daß man Ascholding nicht als realistisch einstufen kann”. Das ist schade, genauso wie die Tatsache, daß Bürger und Presse dies nur von einem „Teilnehmer der Runde” erfahren konnten, nicht aber von unserer Bürgermeisterin, die dazu berufen wäre.
Aber diese Entwicklung war bereits absehbar, als beim ersten Treffen der beteiligten Bürgermeister in der Loisach-Halle niemand die Dietramszeller Fahne hochgehalten hat und das politische Ziel des Landrats – ein großes Bad in Geretsried – als alternativlos durchgewunken wurde.

Was bedeutet das nun für die Zukunft unseres Bades?
In naher Zukunft zunächst einmal: nichts. Das Bad bleibt geöffnet, Schulen und Publikum gehen weiter schwimmen wie gewohnt. Um einen Neubau mittlerer Größe in Geretsried zu realisieren, müssen sich mindestens 6 Bürgermeister(innen) und die dazugehörigen 6 Gemeinderäte darüber einigen
- wie groß gebaut wird
- welchen Baukostenanteil und
- welchen Betriebskostenanteil jeder trägt.

Dann muß das Beschlossene geplant und gebaut werden. Das dürfte ab jetzt mindestens zwei, eher drei Jahre dauern. Und in dieser Zeit läuft der Betrieb in unserem Bad weiter wie bisher!

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Zwei Bäder, ein Betrieb

Der Verein zur Erhaltung und Förderung des Hallenbades in Ascholding strebt weiter eine Zwei Bäder-Variante an: ein öffentlich-rechtlicher Zweckverband aus den handlungswilligen Kommunen (also ohne Wolfratshausen und Icking) soll die Neubauten in Geretsried und Ascholding übernehmen und die Bäder anschließend betreiben:

• Es stünden mindestens 9 Bahnen in zwei Bädern zur Verfügung statt vielleicht sechs oder sieben in einem.
• Die Baukosten würden mit ca. 9 Millionen nur knapp über der mittleren« Lösung in Geretsried (ca. 8,5 Millionen) liegen.
• Die ca. 30% Förderung der Regierung von Oberbayern gehen an das gesamte Projekt
• Sämtliche Fördermittel – auch die vom Landkreis für die weiterführenden Schulen – gehen an das gesamte Projekt.
• Einteilung von Schwimmzeiten und Abrechnung der Kosten durch den Zweckverband.
• Hohe Flexibilität: Ein Bad hat immer offen.
• Vorteil für Egling und Dietramszell: Es wird weiter bei kurzen Wegen bleiben, die Fahrtkosten für die Schulen blieben gleich.

Sobald der gemeinsame Planungsausschuß seine Arbeit aufnimmt, wird der Verein diese Lösung präsentieren. Bereits  zugesagt zu einer eigenen Präsentation hat der agn-Architekt Christian Scharlau; er wird das Konzept des agnarium Kompaktbades ausführlich erläutern.

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