Weidach bleibt geschlossen – Hallenbad-Notstand im Nordlandkreis

Jetzt rächt sich, dass die Verantwortlichen in Dietramszell und Wolfratshausen mit dem jeweiligen Bad immer nur Politik gemacht, aber nie wirklich etwas ändern wollten. Das Ascholdinger Bad ist praktisch kaputtgespart („können uns das Bad nicht leisten“, Jahr um Jahr) und droht, zur Unzeit den Geist aufzugeben. Das Bad in Weidach hat das gleiche Schicksal: musste immer als Bremsblock herhalten, wenn es um die Idee der Beteiligung an einem neuen Bad ging, in Ascholding oder auch Geretsried („unsere Kinder können ja nach Weidach, wir brauchen nichts woanders …“).

Nun sind beide Bäder durch aktive Vernachlässigung an die Wand gefahren, und in Geretsried ist noch nichts im Werden. Die Zeit bis zur Fertigstellung des Neubaus könnte teuer werden für die Zauderer und Bedenkenträger in Dietramszell und Wolfratshausen. Klientel-Politik stützt keine rostigen Säulen und saniert kein marodes Beton. In Geretsried hingegen könnte man sich jetzt zufrieden zurücklehnen und überlegen, wie gut man sich seine baldige Monopolstellung bezahlen lassen will. Hat natürlich niemand vor, ist klar …

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Das Bad bleibt weiter in Betrieb!

Na also, geht doch. Zum Glück wird die Sicherungsmaßnahme für die Galerie nicht die Kosten von 10.000 € überschreiten, es wird weitergehen (steht hier). „Frühestens in 14 Tagen” könne im Idealfall mit einer Wiedereröffnung gerechnet werden, erklärte die Rathauschefin laut Süddeutscher Zeitung. Zwar hat die Bürgermeisterin noch nachgeklappt, „man werde sich das Bad noch genauer ansehen” oder so ähnlich. Hat aber keine weiteren Konsequenzen angekündigt, warten wirs ab.

Edit 2.2.: Die Bürgermeisterin sagt, das Bad „sollte halten, bis das neue interkommunale Hallenbad in Geretsried fertig ist“. Das freut natürlich alle derzeitigen Nutzer: etliche Schulen, Wasserwacht, DLRG, das zahlende Schwimmpublikum. Denn das bedeutet noch wenigstens drei Jahre, bis das neue Bad in Geretsried fertiggestellt sein wird.

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Bad vorübergehend geschlossen

Das Hallenbad wurde am Donnerstag überraschend geschlossen. Die Presse schreibt (hier die Notiz in der SZ), das Bad sei einsturzgefährdet. Nun, tatsächlich geht es darum, dass die Säulen, die die Empore mit der Umkleide tragen, die Füsse im Wasser haben und das über die Jahre zu Korrosion geführt hat. Und durch die Verweigerung auch nur der geringsten Wartung haben Bürgermeisterin und Gemeinde diesen gefährlichen Zustand bewusst geschehen lassen.

Nun werden die Kosten für eine Absicherung eingeholt, am Dienstag in der Gemeinderatssitzung soll darüber beraten werden. Die Bürgermeisterin hat schon ihre Standarddrohung verlauten lassen: wenn es mehr kostet als 10.000 €, will sie das Hallenbad schliessen. Was dann mit den vielen Sportklassen geschehen soll, die Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr dort Schulsport machen sollen, bleibt ihr Geheimnis.

Warten wir ab. Starksprechen hat ja gerade weltweit Konjunktur ….

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